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Eröffnung der 2. Frauenfilmtage

Nach mehrmaligem Anlauf und einiger Verspätung starteten die 2. FrauenFilmTage Tübingen doch noch erfolgreich ins Jahr 2021. Das Team und die Städtegruppe Tübingen/Reutlingen von TERRE DES FEMMES zeigten sich voller Vorfreude. Die FrauenFilmTage fanden statt in Kooperation mit dem Kino Museum, der Stabsstelle für Gleichstellung und Integration der Universitätsstadt  Tübingen, dem d.a.i., Sisters e.V., dem FrauenNetzwerk 8. März und den Filmtagen Tübingen.

Irene Jung führte das Publikum auch 2021 wieder durch das Programm der FrauenFilmTage.

Ein Grußwort überbrachte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Tübingen Luzia Köberlein, die sich darüber begeisterte, dass die Filmtage trotz aller Corona-Umstände in diesem Jahr erneut stattfinden konnten.


Thementag „Ausstieg aus der Prostitution: das Nordische Modell“

Zum Thementag der Filmtage erläuterte Katharina Herzog das nordische Modell und die Arbeit der regionalen TERRE DES FEMMES Städtegruppe Tübingen/Reutlingen zum Thema Prostitution.

Nach dem Film HONEYBEE sprach sie mit Marie Kaltenbach von Sisters e.V. und dem Publikum über die konkrete Arbeit von Sisters, den Kampf gegen Prostitution und die Möglichkeiten des nordischen Modells.

Käte Schaeffer führte das Gespräch mit Regisseur Michael Kranz, der mit seinem Film WAS TUN? die Problematik des Themas in Bangladesh beleuchtete.

Er erklärte dem gespannten Publikum Beweggründe und Motivation seines Handelns im Versuch, etwas gegen die schonungslose Ausbeutung dieser Mädchen und jungen Frauen zu tun, und wie auch wir uns hier für sie engagieren können.


Gäste des Festivals

Im großen Saal des Kino Museum befragte Thilo Brunk den iranischen Regisseur Hamed Zolfaghari zu seinem spannenden Dokumentarfilm.

Hamed erzählte dem begeisterten Publikum über die Entwicklung seines Filmprojekts WOMEN OF THE SUN und wie ein kleiner Stein des Anstoßes die Frauen des Gojin Projekts zu großem Selbstbewusstsein gebracht und die Geschlechterverhältnisse in ihrem Wüstendorf erheblich umgekrempelt hat.

In kleiner Runde erklärte Sandra Stopper nach dem Film OVERSEAS dem Publikum von den Frauen in den Philippinen und warum so viele von ihnen sich, trotz der prekären Verhältnisse die sie dort erwarten, im Ausland Arbeit suchen müssen.

Hamed Zolfaghari freute sich sehr, dass das Plakat der FrauenFilmTage 2021 einen Ausschnitt aus seinem Film als Motiv verwendet.

Auch Luzia Köberlein hatte noch Gelegenheit für einen angeregten Austausch mit Regisseur Michael Kranz nach seinem Film.

Zwei engagierte Regisseure trafen aufeinander und hatten viel auszutauschen, besonders darüber, wie sie sich mit Dokumentarfilmen für die Verbesserung von sozialen Verhältnissen engagieren können: Hamed Zolfaghari und Michael Kranz vor dem Kino Museum.

Zum Abschied: Unsere Gäste und das Team der FrauenFilmTage gemeinsam vor dem roten Vorhang.


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