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Gäste


Annika von Schütz

Film: Femme Ocean
Publikumsgespräch: Donnerstag, 29.2.2024, 18 Uhr, Kino Museum Tübingen

Annika von Schütz ist Filmemacherin und hat einen Master of Arts in Medien. Mit ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm FEMME OCEAN spricht sie nicht nur SurferInnen an, sondern alle Frauen weltweit. Sie arbeitete in Berlin für Theater, Fernsehen und Filmfestivals und ist an der portugiesischen Küste und in den Alpen zu Hause.

Sie startete FEMME OCEAN als geförderter Resident Artist bei LAC, Laboratório Actividades Criativas, in Lagos, Portugal und möchte mit ihrem Film ein Netzwerk aufbauen, das mithilfe kreativer Schaffensprozesse die Rechte der Frauen stärkt und auf die Schwachstellen in der Gesellschaft aufmerksam macht.

Auszeichnungen:
"Best of Ericeira" Filmpreis
Best Documentary, International Women Film Festival Toronto, Kanada
Best Documentary, International Women Film Festival Bettiah, Indien


Anna Hints

Film: Smoke Sauna Sisterhood
Publikumsgespräch: Freitag, 1.3.2024, 18 Uhr, Kino Museum Tübingen

Anna Hints (*1982 in Tartu, Estland) hat tiefe Wurzeln in der Kultur ihres Heimatlandes. Sie absolviert ein Studium der Fotografie, Filmwissenschaft und Literatur am Tartu Art College, bevor sie beginnt erste Kurzdokumentarfilme zu drehen. FOR TOMORROW PARADISE ARRIVES (2021) löst eine öffentliche Diskussion über Mülltauchen und Lebensmittelverschwendung in Estland aus. SMOKE SAUNA SISTERHOOD, ihr erster Dokumentarfilm in Spielfilmlänge, feiert seine Weltpremiere im 2023 auf dem Sundance Film Festival. Anna Hints gewinnt dort den Regiepreis in der Reihe „World Cinema Documentary Competition“.
Anna ist auch Sängerin des Electronic-Folk-Trios EETER, das bei den Estnischen Film- und Fernsehpreisen 2018 in der Kategorie Beste Filmmusik nominiert war. EETER hat mit dem isländischen Komponisten Edvard Egilsson für die Originalmusik von SMOKE SAUNA SISTERHOOD zusammengearbeitet. Anna absolviert derzeit einen Masterstudiengang an der Abteilung für Schauspiel der Estnischen Akademie für Musik und Theater.

Auszeichnungen (Auswahl):
Cross of Merit, Third Class der Republik Estland
Oscar Nominierung 2024 für Estland
Best European Documentary, European Film Award
Best World Cinema Documentary, Sundance Film Festival
Best documentary Feature, San Francisco Film Festival
Best International Documentary Feature, Guanajuato Film Festival
Best Cinematography, Documentary Awards, International Documentary Association IDA


Milena Aboyan

Film: Elaha
Publikumsgespräch: Freitag, 1.3.2024, 20:30 Uhr, Kino Museum Tübingen

Milena Aboyan wird als jesidische Kurdin in Jerewan, Armenien, geboren. Im Jahr 2010 beginnt sie eine vierjährige Schauspielausbildung in Deutschland. Während ihrer Ausbildung wirkt sie in mehreren Theaterproduktionen mit. Nach ihrem Schauspieldiplom wechselt sie das Fach und beginnt, Drehbuch und Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg zu studieren. Ihr Abschlussfilm Elaha wird 2023 in die Perspektive Deutsches Kino der 73. Berlinale eingeladen, auf dem Filmfestival Locarno prämiert und gewinnt Ende des Jahres den Prix Europa. Für ihre Arbeiten, die gesellschaftspolitische und soziale Themen behandeln, wurde sie vielfach ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Hamburg.

Auszeichnungen (Auswahl):
PRIX EUROPA in der Kategorie "Best European TV Movie of the Year 2023"
Kaiju Cinema Diffusion Preis 2022, Locarno Film Festival
FIRST STEPS Award, Götz-George Preis 2023
" New Stars" beim Deutschen Filmball, Bester Debutfilm / Regie
“ Norderneyer Engel”, NDR-Nachwuchspreis und DGB-Filmpreis Filmfest Emden 2023
Gewinner in der Reihe "Perspektive Spielfilm", Fünf Seen Filmfestival 2023
MFG-Star 2023 für die beste Nachwuchs-Regiearbeit Film- und Serienfestival Baden-Baden
BUNTE New Faces Award Film 2023 in der Kategorie "Bester Debütfilm"
Caligari Förderpreis 2019 und 2020


Mina Ahadi

Film: Mina – der Preis der Freiheit
Publikumsgespräch: Samstag, 2.3.2024, 18 Uhr, d.a.i.

Mina Ahadi wurde 1956 im Iran geboren, studierte Medizin an der Universität Tabriz und war aktiv in der linken Opposition gegen den Schah. Als die 1979-er Revolution im Iran scheitert, Islamisten die Macht ergreifen und Khomeini den Kopftuchzwang anordnet, organisiert sie Protestaktionen und Demonstrationen. Als regimekritische politische Aktivistin darf sie nicht mehr weiter studieren und arbeitet in einer Fabrik. Ende 1980 nimmt die Geheimpolizei ihren damaligen Mann fest. Er wird kurz darauf hingerichtet. Sie entkommt. Steckbrieflich gesucht und später in Abwesenheit zum Tode verurteilt, lebt sie zunächst im Untergrund in Teheran. flüchtet 1981 nach Iranisch-Kurdistan. Nach zehn Jahren Widerstandskampf in Kurdistan flüchtet sie 1990 nach Wien.

Seit 1996 lebt sie in Köln. 2001 gründet sie das Internationale Komitee gegen Steinigung, ein Netzwerk mit 200 internationalen Organisationen, 2004 das Komitee gegen Todesstrafe. Als Koordinatorin und Sprecherin beider Komitees arbeit sie weltweit mit Frauen- und Menschenrechtsorganisationen zusammen und setzt sich für zum Tode verurteilte Menschen ein. Später entwickelt sie mit weiteren Ex-Muslimen die Kampagne „Wir haben abgeschworen!“ . Auf der Gründungsversammlung des Zentralrats der Ex-Muslime wird sie 2007 zur 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. Seit der Veröffentlichung dieser Information im Februar 2007 steht sie immer wieder unter Polizeischutz.

Auszeichnungen:
Irwin-Preis für Säkularistin des Jahres


Katja Baumgarten

Film: Gretas Geburt
Publikumsgespräch: Sonntag, 3.3.2024, 17 Uhr, d.a.i.
Gesprächsrunde „Geburtshaus und Hausgeburtshilfe – Quo Vadis?“
Mit Tübinger Hebammen
Sonntag, 3.3.2024, 19 Uhr, d.a.i.

Katja Baumgarten beginnt ihre 30-jährige Arbeit als Hebamme 1981 in der ersten Entbindungsstation Deutschlands mit einem Konzept humaner Geburtshilfe nach Frédérick Leboyer/Michel Odent/Sheila Kitzinger: Familienfreundliche Geburtshilfe in wohnlich umgestalteten Geburtsräumen, selbstbestimmtes Gebären, aufrechte Geburtspositionen, Vermeidung von Dammschnitten, spätes Abnabeln des Neugeborenen nach Auspulsieren der Nabelschnur, ungestörte Begrüßungszeit der Eltern mit ihrem Neugeborenen im Dämmerlicht, früher Stillbeginn, erstes Bad des Babys durch die Eltern kurz nach der Geburt. Später arbeitet sie als freie niedergelassene Hebamme in Hannover in Schwangerenvorsorge, Hausgeburtshilfe, Wochenbettbetreuung, Stillberatung in der gesamten Stillzeit.

Ab 1983 absolviert sie ein Kunststudium in Hannover und ein Studium für künstlerischen Film an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig; ab 1992 erschafft sie erste Dokumentarfilme als Regisseurin und Produzentin, meist mit autobiografischem Bezug. Später unterrichtet und forscht sie zu experimentellen Formen und künstlerischem Dokumentarfilm. 1998 ist sie Gründungsmitglied der Filmwerkstatt Dokumentarisch Arbeiten e.V. in Hamburg. Seit 2000 ist sie auch als Journalistin tätig, als freie Redakteurin und Autorin der Deutschen Hebammen-Zeitschrift. Sie lebt in Hannover.

Auszeichnungen:
18. Bremer Dokumentarfilm Förderpreis 2014
VICTOR.DOC Dokumentafilmfestival München 2023


Antje Ertan

Gesprächsrunde „Geburtshaus und Hausgeburtshilfe – Quo Vadis?“
Sonntag, 3.3.2024, 19 Uhr, d.a.i.

Antje Ertan ist Diplombiologin und machte 2002 in Tübingen ihren Abschluss als staatlich ausgebildete Hebamme, mit zusätzlichen Qualifikationen in Akupunktur Schwerpunkt Geburtshilfe sowie Beckenbodentraining. Sie arbeitete einige Jahre auf der Entbindungsstation an der Uniklinik Tübingen, parallel als freiberufliche Hebamme auch bei Hausgeburten und Wochenbettbetreuung, und war Mitbegründerin des Geburtshauses Ammerbuch. In dieser Zeit brachte sie auch ihre vier Kinder zur Welt. Gegenwärtig freiberuflich tätig im Geburtshaus Tübingen/Hagelloch im geburtshilflichen Team mit Schwerpunkt Schwangerenbegleitung, Geburtshaus- und Hausgeburten. Von 2003 bis 2023 hat sie als freie Dozentin an der Staatlichen Hebammenschule Tübingen Unterricht im Bereiche Hygiene und Gesundheitslehre gegeben.

„Die Geburten meiner eigenen vier Kinder waren für mich wundervolle und unvergessliche Erlebnisse. Meine Hebamme hat mir den Mut und die Kraft gegeben und mich darin bestärkt, meine Kinder selbst zu gebären und mich nicht „entbinden zu lassen“. Aufgrund ihrer großen Fachkompetenz hatte ich stets das Vertrauen, dass sie so auf mich und mein Kind aufpasst, dass ich in Sicherheit und Geborgenheit gebären konnte. Mein Wunsch ist es, möglichst vielen Frauen auch solch eine Schwangerschaft und Geburt zu ermöglichen.“


Anja Bellermann

Gesprächsrunde „Geburtshaus und Hausgeburtshilfe – Quo Vadis?“
Sonntag, 3.3.2024, 19 Uhr, d.a.i.

Anja Bellermann wurde von 1990 - 1992 in Tübingen als Hebamme ausgebildet.1993-2003 arbeitete sie als freiberufliche Hebamme und begleitete Hausgeburten, Praxisgeburten, gab Kurse in Geburtsvorbereitung, Schwangerenschwimmen, Babymassage und Rückbildungsgymnastik. 2004 und 2007 kamen dann ihre beiden Söhne zu Hause auf die Welt, deshalb Geburtsbegleitung nur im privaten Umfeld. Sie absolvierte 2004 in einem einjährigen Wochenend-Studium die Ausbildung als Eltern- und Erziehungsberaterin, gründete 2006 eine Kleinkind Naturspielgruppe und war beratend tätig in Erziehungsfragen. Seit Januar 2015 konnte sie ihre Tätigkeit als Hebamme wieder aufnehmen und arbeitet nun im Geburtshaus Tübingen/Hagelloch mit.

Anja nimmt bei der Begleitung von Geburten innerhalb der „Mutter-Kind-Einheit“ nachdrücklich das Wohlergehen des Kindes in den Blick: „Besonders liegt mir die emotionale Unterstützung des Kindes in der Schwangerschaft und unter der Geburt am Herzen.“ 



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